Herstellung

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Herstellung Armenisches Papier
Herstellung Armenisches Papier

Beduftetes Räucherpapier

Man schrieb 1885, als Auguste Ponsot erstmals einen Papierstreifen beduftete. Die heute noch traditionelle Herstellung geht auf seine Reise nach Armenien zurück. Dort unternahm Auguste Ponsot erste Versuche, die Düfte Armeniens zu konservieren. Sein Anliegen war es, die Gerüche von Harzen als Räucherwerk von seiner Reise nach Armenien mit in seine Heimat Frankreich zu nehmen. Er entwickelte mit dem Apotheker Henri Rivière eine Methode, diese Gerüche auf einer Trägermaterie zu bannen. Diese Versuche waren die ersten Schritte zur Herstellung von Papier d’Armenie.

Über die Jahre hinweg hat sich die Fertigung des Armenischen Papiers kaum mehr geändert. Allerdings verwendet man in Montrouge, einem Vorort von Paris, ein Naturfaser, um daraus Armenisches Papier herzustellen. Die Herstellung des Räucherpapiers ist ein gemächlicher Vorgang.

Die Herstellung – ein langer Prozess

Große Papierbögen werden im Wannenbad in einem intensiv duftenden Gemisch aus Storax gebadet. Dieser Vorgang dauert ungefähr 2 Monate und folgt einem traditionellen Ritual. Anschließend braucht das Räucherpapier lange Zeit, um in einer Trockenkammer austrocknen zu können. Erst, wenn sämtliche Feuchtigkeit aus dem Papier d’Armenie verdunstet ist, können die Blätter geschnitten, gestanzt und bedruckt werden.

So braucht jedes einzelne Duftpapier 6 Monate, bis es zu Le Carnet Triple Büchlein gebunden werden kann und die Herstellung abgeschlossen ist. Jeder Papierstreifen trägt auch heute noch die Signatur des Herrn Auguste Ponsot.

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